27. Landesparteitag der CDU Sachsen-Anhalt in Dessau-Roßlau

Mit dem Europa-Abgeordneten Sven Schulze komplettiert ab sofort ein Generalsekretär die Führungsspitze der CDU Sachsen-Anhalt. Außerdem kümmert sich ab sofort der neu gewählte Mitgliederbeauftragte Mario Karschunke um die Gewinnung neuer Mitglieder.

Die Delegierten entschieden weiterhin über die Zusammensetzung des Landesvorstandes.

Dabei setzt die Landes-CDU auf Verlässlichkeit und hat Thomas Webel als Vorsitzenden bestätigt. Der 62-jährige aus dem Bördekreis bekam beim Landesparteitag in Dessau- Roßlau das Vertrauen ausgesprochen
Der Landtagsabgeordnete und Innenminister, Holger Stahlknecht wurde im Amt als stellvertretender Landesvorsitzender bestätigt. Ebenso der Landtagsabgeordnete und Finanzminister André Schröder sowie die Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der CDU-Landesgruppe Sachsen-Anhalt im Deutschen Bundestag, Heike Brehmer. Alle drei waren bereits Stellvertreter.

Dr. Karl Gerhold wurde als Landesschatzmeister mit einem eindeutigen Wahlergebnis von über 93% im Amt bestätigt. Es wurden 15 Beisitzerinnen und Beisitzer im ersten Wahlgang gewählt. In allen Gremien der Parteiführung wurde die Frauenquote erfüllt.


Gewählte Beisitzer/innen des CDU-Landesvorstandes:

Name, Vorname

Arnold, Heiko
Berlin, Kerstin Elisabeth
Dr. Bettecken, Beate
Borgwardt, Siegfried
Brakebusch, Gabriele
Godenrath, Kerstin
Hietel, Sandra
Kurze, Markus
Nöthen, Christiane
Dr. Schellenberger, Gunnar
Schulz, Nico
Simon-Kuch, Elke
Thomas, Ulrich
Zimmer, Lars-Jörn
Zimmermann, Ina

„Ehe generell ab 18“- CDU will, dass Kinderehen tabu sind

Das Mindestalter für Eheschließungen in Deutschland soll generell auf 18 Jahre festgelegt werden. Für einen entsprechenden Antrag des Landesvorstandes auf Initiative des Kreisverbandes Halle hat die CDU Sachsen-Anhalt auf ihrem Landesparteitag in Dessau-Roßlau mit großer Mehrheit gestimmt.

In einer emotionalen Rede begründete der CDU-Landesvorsitzende
Thomas Webel den Vorstoß: „Kindswohl und das Wesen einer Ehe passen nicht zusammen!“

Damit trägt die Landes-CDU einen Vorschlag der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, der bei Hochzeiten eine generelle Anhebung der Altersgrenze auf 18 Jahre vorsieht. Auch die weitere Forderung nach Aberkennung der im Ausland geschlossenen Ehen Minderjähriger, die als Minderjährige dauerhaft in Deutschland leben wollen, wird durch die CDU unterstützt.

„Kinderehen müssen tabu sein, Minderjährige gehören in die Schule und auf den Spielplatz und nicht auf das Standesamt!“, unterstreicht auch der neu gewählte Generalsekretär Sven Schulze den Standpunkt der Landes-CDU.