CDU sichert Polizeipräsenz und Interessenwahrnehmung im Landtag

In einem Unternehmergespräch im Creativitäts- und Competenz-Centrum Harzgerode (CCC Harzgerode) haben sich der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion von Sachsen-Anhalt, André Schröder, die Wahlkreisabgeordnete Angela Gorr und Stadtrat Marcus Weise gemeinsam mit Wirtschaftsvertretern über die Perspektiven im Unterharz ausgetauscht.

 

„Im Harzkreis wurde mit 9 Prozent die zweitniedrigste Arbeitslosenquote des Landes erreicht. Gleichzeitig stieg die Zahl der offenen Stellen erstmals über 1000. Harzgerode erreicht mit einer Arbeitsplatzdichte von 50 Prozent im produzierenden Gewerbe einen überdurchschnittlichen Wert im Landkreis. Es gilt daher, das Grundzentrum für Fachkräfte attraktiv zu halten“, so Gorr.

In der Debatte ging es auch um aktuelle Themen wie die künftige Wahlkreiseinteilung und den Erhalt der Polizeistation. In diesem Zusammenhang bezeichneten Schröder und Gorr die Kritik des SPD-Stadtrates Hennig und des SPD-Landtagsabgeordneten Steppuhn in der MZ-Ausgabe vom 4. April als völlig deplatziert.

„Bei der Polizeistruktur wird die CDU garantieren, dass für den Aufgabenbestand genügend Polizistinnen und Polizisten vor Ort sind. Uns geht es dabei nicht um den Titel und das Türschild, sondern um genügend Polizei auf der Straße. Auch bei der Interessenwahrnehmung des Unterharzes in Magdeburg ist bei der Wahlkreiseinteilung zur nächsten Landtagswahl Angstmacherei falsch. Eine Entscheidung dazu ist im Landtag noch nicht gefallen.

Ich habe den Wahlkreis von 2006 bis 2011 betreut und bin jetzt Vorsitzender meiner Fraktion. Angela Gorr leistet eine gute Arbeit und die Harzer CDU gilt als einflussreich in unserem Landesverband. Wer will, dass das Parlament auch selbst reformfähig bleibt, sollte nicht populistisch argumentieren“, so Schröder.