Farbanschlag auf die CDU-Parteizentrale

CDU-Landesvorsitzender Thomas Webel: Angriff auf Parteizentrale ist Anschlag auf Demokratie in unserem Land. CDU erwartet lückenlose Aufklärung.

Die CDU-Landesgeschäftsstelle ist offenbar in der Nacht vom 10. auf den 11. März 2014 Ziel eines Angriffs geworden. Die Gebäudefassade wurde mit Farbe beschmiert und eine Parole wurde hinterlassen. Die CDU hat bei den zuständigen Ermittlungsbehörden umgehend Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet und erwartet eine lückenlose Aufklärung. Dazu erklärt der Parteivorsitzende der CDU in Sachsen-Anhalt, Thomas Webel:

„Die CDU verurteilt diesen feigen und hinterhältigen Angriff auf das schärfste. Der Anschlag ist ganz offensichtlich politisch motiviert. In dem im Internet veröffentlichten anonymen Bekennerschreiben wird explizit ein Zusammenhang zu einer kürzlich erfolgten Verurteilung eines Mitglieds aus dem linksradikalen Milieu hergestellt. Der Angriff richtet sich damit nicht nur gegen die CDU allein, sondern auch gegen unsere unabhängige Justiz und die rechtsstaatliche Ordnung insgesamt.

Fotos: facebook.com/cdulsa

Die CDU nimmt den Anschlag auf ihre Landesgeschäftsstelle sehr ernst. Insbesondere der vorletzte Satz des anonymen Bekennerschreibens lässt aufhorchen. Mit ‚Feuer und Farbe‘ wollen die Urheber des Anschlags ‚linke Politik verteidigen.‘ Dieser Satz wurde auch als Parole vor der Geschäftsstelle der CDU hinterlassen. Wir werten dies als Ankündigung der Täter, ihrem Farbanschlag weitere Schritte folgen zu lassen. Dann allerdings mit anderen Mitteln.“

Die CDU sieht seit längerem mit Sorge, dass die Gewaltbereitschaft linksradikaler Kräfte zunimmt. Zugleich vermisst sie bei einigen hierzu einen klaren Trennungsstrich. Sie behält sich deshalb vor, diesen ernsten Vorgang in einem breiteren Zusammenhang demnächst auch parlamentarisch zu thematisieren