Brehmer und Schnellhardt fordern Städte und Gemeinden zur Teilnahme an EU-Konsultation auf

Die Zukunft des Tourismus in Europa ist das Thema zweier derzeit von der Europäischen Kommission durchgeführten Konsultationsverfahren.

Zum einen geht es dabei allgemein um die Zukunft des Tourismus in Europa und zum anderen um Vorschläge zum Abbau von Verwaltungs- und Behördenaufwand in der Tourismusbranche.

 

Sachsen-Anhalts Europaabgeordneter Dr. Horst Schnellhardt (EVP / CDU) und Heike Brehmer (CDU), Bundestagsabgeordnete für Harz und das Salzland und Vorsitzende des Tourismus-Ausschusses im Deutschen Bundestag, fordern Städte und Gemeinden in Sachsen-Anhalt auf, sich an dem bis zum 15. März 2014 laufenden Konsultationsverfahren zu beteiligen.

 

"Sachsen-Anhalt als Kernland deutscher Geschichte und Beispiel landschaftlicher Vielfalt bietet seinen Besuchern unzählige touristische Höhepunkte und eine moderne touristische Infrastruktur einschließlich einer hochentwickelten Hotellerie und Gastronomie. Aus dem aktuellen Tourismuspolitischen Bericht der Bundesregierung geht hervor, dass die Anzahl der Übernachtungen in Sachsen-Anhalt im Jahr 2012 im Vergleich zum Vorjahr um knapp fünf Prozent gesteigert werden konnte. Diesen Trend gilt es in Zukunft fortzusetzen. Um dem Tourismus in Sachsen-Anhalt und in ganz Europa noch mehr Impulse zu verleihen, ist es besonders wichtig, von den Erfahrungen und künftigen Erwartungen und Verbesserungsvorschlägen der direkt beteiligten Akteure zu erfahren.

 

Im Rahmen der Konsultation werden Städte und Gemeinden befragt, wie sie die verschiedenen Standards und den administrativen Rahmen in Bereichen wie der Anerkennung von Berufsqualifikationen, der Verpflichtung zur Übermittlung statistischer Daten, der Erhebung der Mehrwertsteuer oder der Vergabepraktiken im Tourismus in Europa beurteilen. Wir hoffen auf eine breite Beteiligung aus Sachsen-Anhalt", erklärten die beiden Abgeordneten gemeinsam.