Heike Brehmer MdB: Bundeskabinett beschließt Gesetzentwurf zum fließenden Übergang in den Ruhestand

Das Bundeskabinett hat den Gesetzentwurf zur Flexi-Rente gebilligt und damit einen wichtigen Punkt des Koalitionsvertrages umgesetzt. Wer die Regelaltersgrenze erreicht hat, kann in Rente gehen. Wer dennoch weiter arbeiten möchte, profitiert doppelt: Zahlt man selbst weiter in die Rentenkasse ein, erhöht sich die eigene Rente. Damit wird längeres Arbeiten attraktiver und ein flexibler Übergang in den Ruhestand möglich.

„Mit der Flexi-Rente werden gleich mehrere wichtige Ziele in Angriff genommen: Längeres Arbeiten wird belohnt, somit die Gefahr von Altersarmut gesenkt. Wer neben der Rente arbeitet, kann zukünftig auch seine späteren Rentenansprüche weiter aufbessern und den Übergang von Arbeit zum Ruhestand fließender und individueller gestalten. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben in Zukunft die Möglichkeit, Teilzeitarbeit und Teilrentenbezug zwischen dem 63. und 67. Lebensjahr leichter zu kombinieren.

Abschläge auf eine bereits ab dem 63. Lebensjahr bezogene Teilrente können künftig schon ab dem 50. Lebensjahr – und nicht erst ab dem 55. – durch Sonderzahlungen ausgeglichen werden. Und durch ein präventives Reha-Konzept soll außerdem die Zahl derjenigen, die frühzeitig in Rente gehen müssen, verringert werden. Versicherte werden gezielt darüber informiert, welche Gestaltungsmöglichkeiten es für den Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand gibt“, informiert die Vorsitzende der Landesgruppe Sachsen-Anhalt der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Heike Brehmer über das neue Konzept.

Der Gesetzentwurf zur Flexi-Rente soll im November vom Deutschen Bundestag verabschiedet werden und zum 1. Januar 2017 in Kraft treten.