Junge Union: Mehr Vergleichbarkeit beim Abitur gewährleisten!

Vor dem Hintergrund der aktuellen Presseberichterstattung und der Gründung der Aktion „Aktion Faires Abi“ fordert die Junge Union Sachsen-Anhalt, die Vergleichbarkeit der Schulabschlüsse zwischen den Bundesländern zu verbessern.

„Gerade das Abitur, die allgemeine Hochschulreife, soll die Abiturienten auf ihr Studium vorbereiten und ihnen die Fähigkeit verleihen, selbstständig zu arbeiten. Dabei weichen die Anforderungen zwischen den einzelnen Bundesländern stark voneinander ab, sowohl was die Lehrpläne als auch den Umfang der Leistungserbringung betrifft. Um eine bessere Vergleichbarkeit herzustellen, schlagen wir gemeinsame Prüfungen vor. In sechs Bundesländern gibt es bereits einen gemeinsamen Aufgabenpool für schriftliche Prüfungen.“ so die Landesvorsitzende Julia Scheffler.

„Allerdings müssen gleichzeitig die Bewertungskriterien wie auch die Maßstäbe angeglichen werden. Auch ist prüfen, Lehrpläne zu harmonisieren. Orientieren sollte man sich dabei aber stets am stärksten System um eine Absenkung des Niveaus zu vermeiden. Dass der Kultusminister Stephan Dorgerloh per Erlass die Leistungsmaßstäbe um acht Prozentpunkte reduziert, trägt ebenso zu dieser Absenkung bei und ist ein Taschenspielertrick um seine eigenen Statistiken zu verbessern.

Stattdessen sollte man alle bestehenden Schulformen stärken, in dem man sie bedarfsgerechter ausstattet, anstatt sich ständig neue Modelle auszudenken und den Schülern so immer neue Experimente aufzuzwingen.“ erläutert der stv. JU-Landesvorsitzende Matthias Havranek abschließend.