CDU-Landesvorsitzender Thomas Webel: Wahl eines linken Ministerpräsidenten ist keine gute Entwicklung für Thüringen

25 Jahre nach der friedlichen Revolution ist heute in Erfurt im zweiten Wahlgang der erste linke Ministerpräsident seit Hans Modrow gewählt worden. Dies ist keine gute Entwicklung für Thüringen und seine Bürgerinnen und Bürger. Thüringen hat unter Führung der CDU seit 1990 einen unbestritten erfolgreichen Weg hingelegt.

Thüringen steht vor allem aufgrund dieser politischen Kontinuität heute
unter den neuen Bundesländern sehr gut da. Diese stabile Aufwärtsentwicklung ist nun durch ein Experiment mit ungewissem Ausgang bedroht.

Die SPD in Thüringen glaubt offenbar, den Herausforderungen von morgen in einer Verbindung von drei Parteien, die zusammen nur eine Stimme Mehrheit haben, besser begegnen zu können, als bisher. Ich glaube dies nicht. Ich glaube aber, dass viele von den wenigen Wählerinnen und Wähler, die der SPD in Thüringen noch verblieben sind, jetzt enttäuscht sein werden, weil sie bei ihrer Stimmabgabe keinen linken Ministerpräsidenten haben wollten. Die SPD in Thüringen hat deshalb weder dem Land,  noch ihren Wählerinnen und Wählern einen Dienst erwiesen. Sie hat lediglich Herrn Ramelow und seiner Linkspartei zur Macht verholfen.

Aus der heutigen Entscheidung ergeben sich drei Konsequenzen:

1.        
Wer SPD wählt, riskiert einen linken Ministerpräsidenten.

2.
Wer einen linken Ministerpräsidenten sicher verhindern will, muss die CDU stark machen.

3.
Wer die CDU stark macht, setzt auf Stabilität statt auf Experimente, verhindert ein Zurück zu Rot-Rot und eine Neuauflage des „Magdeburger Modells“.

Sachsen-Anhalt hat mit Rot-Rot schlechte Erfahrungen gemacht. Zwischen 1994 und 2002 war Sachsen-Anhalt das Land der Roten Laterne. Dies wollen wir nie wieder sein. Die CDU wird deshalb alles daransetzen, eine Neuauflage von Rot-Rot in unserem Land zu verhindern. Wir wollen nicht, dass in Sachsen-Anhalt wieder die roten Laternen angezündet werden.